Was in der Linde geschah ...

 

Höhepunkte zum 1. Advent in Mühlau

 

Feierlich wie jedes Jahr begann auch in Mühlau am 1. Dezember 2019 die diesjährige Adventszeit.  Der erste Höhepunkt war das Weihnachtskonzert der Singgemeinschaft in der Linde. Im voll besetzten Lindensaal erklangen mehr oder weniger bekannte weihnachtliche Weisen. Man merkte den Sängerinnen und Sängern an, dass  sie mit dem Herzen dabei waren und die festliche Atmosphäre  war ansteckend und lies wohl keinen der zahlreichen Zuhörer unberührt. Mit großem Beifall wurde diesmal auch wieder der Kinderchor bedacht. Es war eine wahre Freude, die Kleinen zu beobachten.

 

Mit Menschen gut gefüllt und festlich beleuchtet war auch der Platz vor der „Linde“, wo unsere Pyramide schon auf das Anschieben durch die fleißigen Kinder wartete. Und diese natürlich auf den Weihnachtsmann. Extra für dieses Anschieben hatte Margit Aurich ein schönes Gedicht geschrieben,   welches ich hier mal zitieren darf:

 

„ Gedicht zum Pyramidenanschieben

 

Ein Dank an die Handwerker

 

Die vor Jahren unsere Pyramide gebaut,

 

Grimms Märchenfiguren haben sie uns anvertraut.

 

 

 

Jedes Jahr ab dem 1.  Advent

 

Erfreuen sie Groß und Klein

 

im hellen Lichterschein.

 

Schneewittchen und die sieben Zwerge

 

gesellen sich zum tapferen Schneiderlein.

 

Hänsel und Gretel kehren mit Gold und Pfefferkuchen heim.

 

Des Froschkönigs Erlöserin kann nur

 

Die Prinzessin mit der goldenen Kugel sein.

 

Zwei Märchenfiguren obenan,

 

stehen für Mitgefühl, Liebe und Verzeihn.

 

Botschaften nicht nur für die Weihnachtszeit,

 

immer sollten sie für unser Miteinander

 

Ausgangspunkt sein.

 

Wenn der Pyramide Lauf sogleich beginnt,

 

denkt an das neugeborene Kind,

 

dass ein jeder von uns einmal war.

 

Das Leben ein Wunder

 

Voller Freude und Glück,

 

genießen wir es jeden Augenblick .

 

Wohlan, schiebt an, schiebt an! „

 

Viele Leute, Groß und Klein genossen die kulinarischen Köstlichkeiten, die die Mitglieder des Kulturvereins in den geschmückten Buden bereithielten.  Zum Beispiel den Riesenstollen und den von der Bäckerei Schaarschmidt gespendeten Kuchen.

 

Und natürlich hatte auch der Weihnachtsmann für alle Kinder etwas in seinem prall gefüllten Sack.

 

Auch die Singgemeinschaft ließ es sich nicht nehmen, einen Ausschnitt aus ihrem Weihnachtskonzert zu präsentieren.

 

 

 

Volkmar Winkler

 

 

Steinreich werden“…

 

…konnte jeder wieder, wer am 16. Februar 2020 in der Zeit von 10.00-16.00 Uhr den Weg in die Linde zur 10. Mineralienbörse des Kulturvereins nicht gescheut hat. Wie immer gab es Interessantes und Faszinierendes aus der Welt der Mineralien und Fossilien zu bewundern. Dazu kamen insgesamt 16 Aussteller zur 10. Mineralienbörse des Kulturvereins. Es wurde gehandelt und getauscht, gefachsimpelt und „Sammlerlatein“ zum Besten gegeben. Auch der Vortrag über die Granate der am Nachmittag statt fand wurde sehr gut besucht. Dieser wurde vom Experten Bernd Gintenreiter aus Zwickau gehalten. Natürlich war auch wieder für das kulinarische Wohl des Publikums und der Aussteller gesorgt. Den Kuchen zum Beispiel spendierte wieder die Bäckerei Schaarschmidt. Im Laufe der Jahre hat sich auch ein Ausstellerstamm herausgebildet. Man kennt sich und schätzt die familiäre Atmosphäre dieser Börse. Auch die Kindre kamen bei uns nicht zu kurz. Die durften natürlich in die Schatztruhe greifen, die mit kleinen Päckchen gefüllt waren.

 

Volkmar Winkler

 

Gerade in der schweren Zeit wurde aufgerufen gemeinsam gegen den Corona-Virus anzukämpfen. Auch Mühlauer haben sich beteiligt. Hier ein kleiner Vorgeschmack! Hoffe, es werden noch mehr und wir Mühlauer halten auch gerade in der schweren Zeit zusammen.

 

Heute  (10.10.20) fand der (erste?) Ortsspaziergang statt zur Erstellung eines Ortsgestaltungskonzeptes. Als Chronist war es mir ein besonderes Anliegen, daran teilzunehmen, um zunächst auf einige historische Stätten hinzuweisen. Heute Nachmittag habe ich Frau Groß vom CIMA Beratungs und Management GmbH noch eine Mail mit einigen Ideen geschickt. Bin auf Kommentare und evtl. weitere Anregungen gespannt.

 

Sehr geehrte Frau Groß,

 

als ich die Einladung zum Ortsspaziergang sah, war es für mich als Ortschronist ein Bedürfnis, daran teilzunehmen.

 

Neben allen anderen angesprochenen Themen ist es mir ein besonderes Anliegen, unsere interessante Ortsgeschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

 

Deshalb zunächst auch mein Vorschlag, den Spaziergang über den Friedhof zu verlängern. Natürlich konnte ich vieles nur kurz andeuten.

 

Ich bin auch gern bereit, weitere Spaziergänge dieser Art in besonderem Bezug zur Ortsgeschichte zu leiten.

 

Ich denke, dass es durchaus Interessierte, vor allem jüngere Leute gibt, die erst in den letzten Jahren nach Mühlau gezogen sind und demzufolge von der Geschichte nicht viel wissen können.

 

Sicher gibt es ja auch ältere Einwohner, die mir auch noch Hinweise geben könnten? Dafür wäre ich besonders dankbar. Man könnte solche Rundgänge ja auch unter bestimmte Themen stellen (ehemalige Geschäfte, Handwerk, Gaststätten, Verkehrswege) .

 

Meine Idee- zweimal im Jahr (Frühling, Herbst) so einen "Mühlauer Geschichtsspaziergang"! anzubieten!? Das wäre sicher auch für Fotofreunde (wie mich selbst! ) interessant. Denn Motive gibt es genug. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Volkmar Winkler, Ortschronist

 

 

 

 

Sehr geehrter Herr Winkler,

 

 

 

die „Mühlauer Geschichtsspaziergänge“ sind eine ganz wunderbare Idee. Wir werden sie in den Maßnahmenkatalog aufnehmen. Sicher sind Sie auch der erste Ansprechpartner, wenn die Idee von Informationsschildern zu historischen Orten oder Gebäuden umgesetzt wird.

 

Ich bedanke mich sehr herzlich bei Ihnen, dass sie an unserem Ortsspaziergang teilgenommen haben. Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie weitere Ideen und Vorschläge im Rahmen der Ortsentwicklung haben.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Katharina Groß
cima-Beraterin